Forum für Interkulturellen Dialog e.V. (FID e.V.); Ehrenvorsitzender Fethullah Gülen

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Das Forum für Interkulturellen Dialog Berlin e.V. (FID BERLIN e.V.)

Das Forum für Interkulturellen Dialog Berlin e.V. ist eine gemeinnützige Einrichtung der politischen und kulturellen Bildung. Es wurde im Jahr gegründet und ist bundesweit aktiv. Inzwischen gibt es zwei Geschäftsstellen. Eine befindet sich in Berlin und eine in Frankfurt am Main.

Das FID  fördert den interkulturellen Dialog und den konstruktiven Umgang mit kultureller Vielfalt. Es ist bemüht um den Abbau von gegenseitigen Ängsten und Vorurteilen und orientiert an einer gemeinsamen Zukunft der Kulturen. Das Ziel ist es, das friedliche und tolerante Zusammenleben von Menschen zu fördern. Das FID setzt sich für Toleranz, Solidarität, Verständnis und Akzeptanz ein. Es ist gegen die Ausgrenzung von Menschen und versucht die Verständigung zwischen Christen Muslimen, Juden und auch Menschen sonstiger Gesinnung in Deutschland zu fördern.

Die Mitglieder des Vereins sind unabhängige Personen, die sich dazu verpflichtet fühlen, den interreligiösen und interkulturellen Dialog voranzutreiben, um so ein friedliches Miteinander zu gestalten. Mitglieder sind vor allem Unternehmer, Akademiker, Wissenschaftler und im interkulturellen Dialog engagierte Personen.

Das FID  bemüht sich, Austausch, Dialog und Zusammenarbeit aller Menschen, insbesondere Muslimen,  mit Institutionen und Einrichtungen der Gesamtgesellschaft zu fördern und entwickelt hierzu entsprechende Angebote.

Ein renommierter Beirat berät den Verein und die Geschäftsführung des Forums unterstützend bei der Erfüllung der Aufgaben und trägt dazu bei, die Unabhängigkeit und Transparenz sowie die qualitativ hochwertige inhaltliche Arbeit des FID zu gewährleisten.

Dem Beirat gehören folgende Personen an:

  • Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a.D.
  • Rabbiner Prof. Dr. Dr. h.c. Walter Homolka, Rektor des Abraham Geiger Kolleg an der Universität Potsdam
  • Prof. Dr. Christine Kulke, Institut für Gesellschaftswissenschaften und historisch-politische Bildung, Technische Universität Berlin
  • Dr. Erika Godel, Studienleiterin für Interreligiösen Dialog der Evangelischen Akademie zu Berlin
  • Prof. Dr. Harm Kuper, Fachbereich Erziehungswissenschaft, Freie Universität Berlin
  • Dr. Jochen Thies, Publizist, freier Berater
  • Prof. Dr. Christina von Braun, Humboldt-Universität zu Berlin - Institut für Kulturwissenschaft
  • Prof. Dr. Wolfgang Kaschuba, Humboldt-Universität zu Berlin - Direktor des Institut für europäische Ethnologie
  • Dr. Gunter Mulack, Botschafter a.D., Direktor des Deutschen Orient-Instituts

Zielsetzungen und Aufgabenprofil

Schwerpunkte der Arbeit vom FID sind die Organisation gesellschaftlicher Diskurse und damit die Förderung gesellschaftlicher und politischer Partizipation. Das Angebot aus Seminaren, Seminarreihen, Fachtagungen, wissenschaftlichen Kolloquien und Diskussionen steht grundsätzlich allen offen.

Das Forum für Interkulturellen Dialog Berlin e.V. hat zum Ziel einen Beitrag zur Verständigung über die gemeinsamen Grundlagen und Regeln des Zusammenlebens zu leisten. Dabei geht es insbesondere darum, dass interkulturelle Verständnis von Menschen mit unterschiedlichsten Kulturen zu fördern. Hierzu werden Vorträge, Seminare, Symposien, Gesprächsabende, Workshops und Diskussionsrunden organisiert. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Integration von Migranten in Berlin. Ziel ist eine Gesellschaft, in der Menschen mit unterschiedlichsten Kulturen friedlich und harmonisch miteinander leben, und dabei ihre kulturellen Eigenarten bewahren können. Hierfür sind Toleranz, Respekt und gegenseitige Akzeptanz und Anerkennung Voraussetzung.

 

Aktivitäten

Seine Zielsetzungen setzt das FID in Form unterschiedlicher Aktivitäten um. Hierzu gehören:

  • Vorträge
  • Diskussionsveranstaltungen
  • Seminare, Fortbildungsveranstaltungen
  • Publikationen
  • Tagungen, Fachtagungen
  • Veranstaltungsreihen
  • Projekte
  • Studienreisen
  • Kulturelle Aktivitäten

Ausgewählte Themen der bisherigen Diskussionsabende, die die Vielzahl der Kontakte aus allen Bereichen nahelegen:

Das FID versucht auch bei seinen Veranstaltungen einen dialogischen Ansatz zu verfolgen und seine Aktivitäten mit Partnern durchzuführen

Ausgewählte Aktivitäten und Partner:

Konferenz Muslim zwischen Tradition und Moderne:

  • Deutsches Orient-Institut
  • Institut für Religionswissenschaft der Universität Potsdam
  • Evangelische Akademie zu Berlin
  • Abraham-Geiger Kolleg
  •  


    Studienreise: Zwischen Euphrat und Tigris:

  • Evangelische Akademie zu Berlin
  •  

    Konferenz: Die "neue" Türkei - Aktuelle Entwicklungen in Innen- und Außenpolitik
    Deutsches Orient-Institut


  • Konferenz: Jerusalem - The Holy City in Judaism, Christianity and Islam
  • Abraham-Geiger Kolleg

     

    Tagung: Spiritualität und Bildung

  • Evangelische Akademie zu Berlin
  •  

    Konferenz: Dem Menschen dienen
    CIBEDO - Arbeitsstelle der Deutschen Bischofskonferenz, interreligiöser Dialog, christlich islamischer Dialog
    Deutsche Bischofskonferenz
    Universität St. Georgen Frankfurt a.M.

    Das FID Mitglied im Vorbereitungskomitee des Deutschen Evangelischen Kirchentages und führt auf dem 33. Evangelischen Kirchentag eine Veranstaltung zum Thema "Mystik in Christentum und Islam" durch.

    Das FID hat sehr gute Kontakte zur Politik und ist mit allen Parteien sehr gut vernetzt. Auch zur Medienlandschaft gibt es sehr gute Kontakte.

    Das FID steht dem islamischen Prediger Fethullah Gülen nahe, der als ein Modernisierer des Islams gesehen werden kann. Er spricht sich für Dialog und Bildung, so dass weltweit durch lokale Initiativen voneinander unabhängige Schulen, Universitäten und Dialog-Institutionen entstanden sind und man mittlerweile von einer Bewegung spricht. Diese sind auch untereinander durch persönliche Beziehungen und projektbasierte Kooperationen sehr gut miteinander vernetzt. Das FID greift somit auf ein weltweites Netzwerk von Institutionen zurück, die alle weitere Partner haben. Diese Partner sind bei der Akquise von Referenten für Gastvorträge, Tagungen und Seminare behilflich.