Forum für Interkulturellen Dialog e.V. (FID e.V.); Ehrenvorsitzender Fethullah Gülen

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Dialog-Abendessen am 24.09.2008 im Abgeordnetenhaus von Berlin

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In multiethnischen Gesellschaften ist ein intensives Bemühen um Integration, Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt essenzielle Voraussetzung für ein friedliches Miteinander.

Wir vom FID Berlin e.V. haben uns zum Ziel genommen, mit Symposien, Diskussions-abenden und vielen anderen Veranstaltungen den interreligiösen und interkulturellen Dialog zu fördern und voranzutreiben.

Den Fastenmonat Ramadan haben wir deshalb zum Anlass, Gäste mit unterschiedlicher ethnischer Herkunft sowie unterschiedlichen religiösen Anschauungen zum gemeinsamen Dialog-Abendessen im Abgeordnetenhaus von Berlin einzuladen. Es kamen über 200 Gäste. Darunter zahlreiche Bundestagsabgeordnete, Mitglieder des Abgeordnetenhauses von Berlin, Multiplikatoren, Journalisten, Vertreter der jüdischen, christlichen und muslimischen Gemeinden in Berlin.

Dr. Ehrhart Körting
Senator für Inneres und Sport

Hartmut Bomhoff
Redakteur Jüdische Zeitung

Süleyman Bag
Redakteur Türkische Tageszeitung Zaman

Ute Kumpf, MdB
Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion

EBRU-Kunst
Die faszinierende Kunst der EBRUMALEREI entstand vor Jahrhunderten in Zentralasien und erreichte ihre Reife etwa im 15. Jahrhundert in Kleinasien.  Die Kunst des EBRU ist mit einem Geheimnis umgeben, denn die Herstellung der Kunstwerke ist äußerst schwierig und die Künstler geben ihre Techniken nicht Preis. Faszinierend ist diese Kunst auch deswegen, weil sie ihre völlig eigenartige Form, Farbe und Struktur aus den Quellen der Natur schöpft und diese widerspiegelt.  EBRU ist die Kunst und Technik des Malens auf dem Wasser. Da sie unter dem Einfluss verschiedenster Faktoren entsteht, ist sie auch kaum zu berechnen und zu bändigen. Eben deshalb ist es unvorstellbar mit der herkömmlichen Ebru-Technik figurative Arbeiten herzustellen.  Am 21. und 22. Oktober 2006 organisierten wir eine Ebru-Ausstellung auf dem Potsdamer Platz, die von über 2.000 Gästen besucht wurde.   Auch in Zukunft werden wir Ausstellungen, die einen Beitrag für das Zusammenleben leisten und dem Abbau von Vorurteilen dienen, organisieren. Hierzu gehören insbesondere Ebru-, Bilder-, Foto- und Kalligraphieausstellungen.