Das Forum für Interkulturellen Dialog Berlin e.V. (FID BERLIN e.V.)
Das Forum für Interkulturellen Dialog Berlin e.V. ist eine gemeinnützige Einrichtung der politischen und kulturellen Bildung. Es wurde im Jahr 2002 in Frankfurt a.M. gegründet und ist mittlerweile bundesweit aktiv. Inzwischen gibt es zwei Geschäftsstellen. Eine befindet sich in Berlin und eine in Frankfurt am Main. Mit seinen hauptberuflich sowie ehrenamtlich Beschäftigten hat sich das FID zu einer wichtigen Institution im interreligiösen und interkulturellen Dialog entwickelt.
Das FID fördert den interkulturellen Dialog und den konstruktiven Umgang mit kultureller Vielfalt. Es ist bemüht um den Abbau von gegenseitigen Ängsten und Vorurteilen und orientiert an einer gemeinsamen Zukunft der Kulturen. Das Ziel ist es, das friedliche und tolerante Zusammenleben von Menschen zu fördern. Das FID setzt sich für Toleranz, Solidarität, Verständnis und Akzeptanz ein. Es ist gegen die Ausgrenzung von Menschen und versucht die Verständigung zwischen Christen Muslimen, Juden und auch Menschen sonstiger Gesinnung in Deutschland zu fördern.
Die Mitglieder des Vereins sind unabhängige Personen, die sich dazu verpflichtet fühlen, den interreligiösen und interkulturellen Dialog voranzutreiben, um so ein friedliches Miteinander zu gestalten. Mitglieder sind vor allem Unternehmer, Akademiker, Wissenschaftler und im interkulturellen Dialog engagierte Personen.
Das FID bemüht sich, Austausch, Dialog und Zusammenarbeit aller Menschen, insbesondere Muslimen, mit Institutionen und Einrichtungen der Gesamtgesellschaft zu fördern und entwickelt hierzu entsprechende Angebote.
Ein renommierter Beirat berät den Verein und die Geschäftsführung des Forums unterstützend bei der Erfüllung der Aufgaben und trägt dazu bei, die Unabhängigkeit und Transparenz sowie die qualitativ hochwertige inhaltliche Arbeit des FID zu gewährleisten.
Dem Beirat gehören folgende Personen an:
- Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a.D.
- Rabbiner Prof. Dr. Dr. h.c. Walter Homolka, Rektor des Abraham Geiger Kolleg an der Universität Potsdam
- Prof. Dr. Christine Kulke, Institut für Gesellschaftswissenschaften und historisch-politische Bildung, Technische Universität Berlin
- Dr. Erika Godel, Studienleiterin für Interreligiösen Dialog der Evangelischen Akademie zu Berlin
- Prof. Dr. Harm Kuper, Fachbereich Erziehungswissenschaft, Freie Universität Berlin
- Dr. Jochen Thies, Publizist, freier Berater
- Prof. Dr. Christina von Braun, Humboldt-Universität zu Berlin - Institut für Kulturwissenschaft
- Prof. Dr. Wolfgang Kaschuba, Humboldt-Universität zu Berlin - Direktor des Institut für europäische Ethnologie
- Dr. Gunter Mulack, Botschafter a.D., Direktor des Deutschen Orient-Instituts
Zielsetzungen und Aufgabenprofil
Schwerpunkte der Arbeit vom FID sind die Organisation gesellschaftlicher Diskurse und damit die Förderung gesellschaftlicher und politischer Partizipation. Das Angebot aus Seminaren, Seminarreihen, Fachtagungen, wissenschaftlichen Kolloquien und Diskussionen steht grundsätzlich allen offen.
Das Forum für Interkulturellen Dialog Berlin e.V. hat zum Ziel einen Beitrag zur Verständigung über die gemeinsamen Grundlagen und Regeln des Zusammenlebens zu leisten. Dabei geht es insbesondere darum, dass interkulturelle Verständnis von Menschen mit unterschiedlichsten Kulturen zu fördern. Hierzu werden Vorträge, Seminare, Symposien, Gesprächsabende, Workshops und Diskussionsrunden organisiert. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Integration von Migranten in Berlin. Ziel ist eine Gesellschaft, in der Menschen mit unterschiedlichsten Kulturen friedlich und harmonisch miteinander leben, und dabei ihre kulturellen Eigenarten bewahren können. Hierfür sind Toleranz, Respekt und gegenseitige Akzeptanz und Anerkennung Voraussetzung.
Aktivitäten
Seine Zielsetzungen setzt das FID in Form unterschiedlicher Aktivitäten um. Hierzu gehören:
- Vorträge
- Diskussionsveranstaltungen
- Seminare, Fortbildungsveranstaltungen
- Publikationen
- Tagungen, Fachtagungen
- Veranstaltungsreihen
- Projekte
- Studienreisen
- Kulturelle Aktivitäten
Ausgewählte Themen der bisherigen Diskussionsabende, die die Vielzahl der Kontakte aus allen Bereichen nahelegen:
- Burkard Dregger (Vorstand CDU Berlin): Geimeinsinn und Leistung - Wie Berlin zum Vorbild für die erfolgreiche Eingliederung der Zuwanderer in die deutsche Gesellschaft wird
- Memet Kilic MdB (Die Grünen): Eine unendliche Geschichte: EU-Beitritt der Türkei
- Staatssekretärin Almuth Nehring-Venus: Migrantinnen und Migranten in Berlin - Wirtschaftsleben problemorientiert
- Leila Donner-Üretmek (Mitarbeiterin Deutsche Islamkonferenz): Die Deutsche Islam Konferenz in ihrer ersten Phase 2006-2009
- Prof. Dr. Gregory Baum: Fethullah Gülens muslimische Ethik für die heutige Gesellschaft
- Petra Merkel, MdB (SPD) steht Rede und Antwort
- Vortrag von Michael Müller, Landesvorsitzender SPD Berlin
- Prof. Dr. Dittmar (FU-Berlin): „Zweisprachigkeit, Problem oder Chance?“
- Prof. Dr. Wolfgang Kaschuba (HU-Berlin): Wie man Fremde macht!
- Sibylle Laurischk, MdB (FDP): Liberale Integrationspolitik
- Markus Löning, MdB (FDP): Die Türkei und die EU
- Bodo Ramelow, MdB (Die LINKE): Die Linke und Religion
- Prof. Dr. Theda Borde (Rektorin der Alice Salomon Fachhochschule): Gesundheit und Migration
- Dr. Klaus Lederer, Vorsitzender Die Linke Berlin: Der Ethik Unterricht
- Prof. Dr. Udo Steinbach (Universität Marburg): Der kurze Kaukasus Krieg
- Rabbiner Reuven Firestone (Hebrew Union College) : Jerusalem
- Prof. Dr. Aslam Syed: The Constituion of Medina
- Dr. Erika Godel: Christlich-Muslimischer Dialog
- Prof. Dr. Christina von Braun: Verschleierte Wirklichkeit
- Nicholas Kulish (Redaktionsleiter New York Times): Integration in den USA – Ein Vergleich mit Deutschland
- Dr. Martin Bauschke (Stiftung Weltethos): Abraham
- Prof. Dr. Hartmut Häußermann: Ghettoisierung
- Sebastian Edathy, MdB (SPD): Migranten in Deutschland
- Rabbiner Prof. Dr. Walter Homolka: Der Jüdisch-Islamische Dialog
Das FID versucht auch bei seinen Veranstaltungen einen dialogischen Ansatz zu verfolgen und seine Aktivitäten mit Partnern durchzuführen
Ausgewählte Aktivitäten und Partner:
Konferenz Muslim zwischen Tradition und Moderne:
Deutsches Orient-Institut
Institut für Religionswissenschaft der Universität Potsdam
Evangelische Akademie zu Berlin
Abraham-Geiger Kolleg
Studienreise: Zwischen Euphrat und Tigris:
Evangelische Akademie zu Berlin
Konferenz: Die "neue" Türkei - Aktuelle Entwicklungen in Innen- und Außenpolitik
Deutsches Orient-Institut
Konferenz: Jerusalem - The Holy City in Judaism, Christianity and Islam
Tagung: Spiritualität und Bildung
Evangelische Akademie zu Berlin
Konferenz: Dem Menschen dienen
CIBEDO - Arbeitsstelle der Deutschen Bischofskonferenz, interreligiöser Dialog, christlich islamischer Dialog
Deutsche Bischofskonferenz
Universität St. Georgen Frankfurt a.M.
Der Ehrenvorsitzende des FID Berlin e.V. ist Fethullah Gülen. Er spricht sich für Dialog und Bildung, so dass weltweit durch lokale Initiativen voneinander unabhängige Schulen, Universitäten und Dialog-Institutionen entstanden sind und man mittlerweile von einer globalen Bewegung sprechen kann. Diese Institutionen sind untereinander durch persönliche Beziehungen und projektbasierte Kooperationen sehr gut miteinander vernetzt. Das FID greift somit auf ein weltweites Netzwerk von Institutionen zurück, die alle weitere Partner haben. Diese Partner sind bei der Akquise von Referenten für Gastvorträge, Tagungen und Seminare behilflich.


